Praktikumsbericht Orientierungspraktikum Gebärdensprachschule „GEPETE“ 06.03-31.03.2017

Personalstruktur und Berufsfelder Frau Hopfenzitz ist Gebärdensprachdozentin, das ist das Berufsfeld ihrer Sprachschule. Würde sie eine Weiterbildung zur Gebärdensprachpädagogin machen, könnte sie außerdem an Gehörlosenschulen unterrichten. Doch dafür fehlt ihr die Zeit. So unterrichtet sie in ihrer eigenen Sprachschule und macht verschiedene Fortbildungen, für die sie Zeit findet.

Personalstruktur und Berufsfelder

Frau Hopfenzitz ist Gebärdensprachdozentin, das ist das Berufsfeld ihrer Sprachschule. Würde sie eine Weiterbildung zur Gebärdensprachpädagogin machen, könnte sie außerdem an Gehörlosenschulen unterrichten. Doch dafür fehlt ihr die Zeit. So unterrichtet sie in ihrer eigenen Sprachschule und macht verschiedene Fortbildungen, für die sie Zeit findet. Auch das Leben und die Kommunikation mit Autisten und hörgeschädigten Autisten gehören zu dem Berufsfeld von Frau Hopfenzitz. Durch verschiedene Weiterbildungen hat sie unterschiedliche Qualifikationen, die ihr Tätigkeitsgebiet etwas breiter fächern.

Umwelt der Organisation

Bedeutung der Organisation innerhalb der Kommune

Von der Sprachschule von Helga Hopfenzitz und den Leistungen, die sie anbietet, profitiert die Kommune in der sie lebt sehr. So wenden sich sowohl Logopäden als auch Lehrer von Gehörlosenschulen an sie, um mir ihr zusammen zu arbeiten und von ihr zu lernen. Die Schule von Frau Hopfenzitz spielt eine große Rolle in ihrer Umgebung. Ein Grund dafür ist der, dass Frau Hopfenzitz eine von nur wenigen Gebärdensprachdozentinnen in ihrem Umfeld ist. Sowohl die Universität zu Köln als auch die Mitarbeiter von den Nordeifelwerkstätten (NEW) sind auf sie angewiesen. Der Unterricht, den Frau Hopfenzitz gibt, ist wichtig für die Studenten der Universität zu Köln und auch die Angestellten der Nordeifelwerkstätten lernen bei ihr viel über den Umgang mit hörgeschädigten und gehörlosen Menschen. Manchmal wenden sich auch Gehörlose, die Probleme haben, an Frau Hopfenzitz. Sie unterstützt Familien die Kommunikationshilfe brauchen und hilft wo sie kann. Aus ihrem Umfeld ist sie nicht wegzudenken.

Klientel

Die Gebärdensprachkursteilnehmer der Sprachschule von Frau Hopfenzitz nehmen aus verschiedensten Gründen an den Gebärdensprachkursen teil. Einige wollen die Gebärdensprache lernen, weil sie einen Gehörlosen in der Familie haben, andere sind lediglich an dieser besonderen Sprache interessiert. Deshalb ist die Klientel in den Kursen sehr unterschiedlich. Auch Lehrer und Angestellte, die mit hörgeschädigten oder gehörlosen Menschen zu tun haben, gehören zu Kunden der Sprachschule. Unterstützung bei der Kommunikation in Familien, die mit Kommunikationsproblemen konfrontiert sind, zu leisten, ist ebenfalls eine Tätigkeit von Frau Hopfenzitz. Die Klientel der Sprachschule ist also sehr breit gefächert.

 

Eigener Tätigkeitsbereich

Aufgaben

Zu meinen Aufgaben während des Praktikums zählte unter anderem die Vorbereitung der Gebärdensprachkurse und des Projekttages in einer Grundschule. Für den Projekttag in der Schule bereitete ich mit Frau Hopfenzitz die Kindergeschichte „die kleine Maus auf dem Bauernhof“ vor, indem wir die Geschichte in Gebärdensprache übersetzten und ein Gebärdensprachvideo aufnahmen. Während dieser Arbeit lernte ich, mit dem Videobearbeitungsprogramm „Adobe Premiere Pro“ umzugehen und Gebärdensprachvideos aufzunehmen. Zu den Kursvorbereitungen der Gebärdensprachkurse zählte das Lochen und Heften der Kurshefte und das Erstellen von Präsentationen und Gebärdensprachvokabelbögen. Des Weiteren hospitierte ich bei allen Gebärdensprach- und Schnupperkursen, die Helga Hopfenzitz zu der Zeit meines Praktikums gab.

Klientel

Die meisten Menschen, mit denen ich während meines Praktikums zu tun hatte, waren Leute, die an der Gebärdensprache interessiert sind und die Kurse von Frau Hopfenzitz besuchten. Auch einige Lehrer der Gehörlosenschule in Neuwied und Betreuer der Nordeifelwerkstätten lernte ich kennen. Diese besuchten einen Kommunikationskurs bei Frau Hopfenzitz, um besser mit Menschen mit Hörschädigung kommunizieren zu können. Selten begegnete ich auch Gebärdensprachdolmetscherinnen, zum Ende der Schnupperkurse und als Arbeitsassistenz bei Frau Hopfenzitz zu Hause. Allgemein hat sie, wie bereits erwähnt, eine sehr breit gefächerte Klientel, die aus sehr freundlichen, interessierten und aufgeschlossenen Menschen besteht.

KRITISCHE AUSEINANDERSETZUNG MIT DER DURCHFÜHRUNG DES PRAKTIKUMS

Während meines Praktikums hatte ich die Möglichkeit meine Gebärdensprachkenntnisse aufzubessern und tief in die Welt der Gehörlosen einzutauchen. Dadurch, dass ich täglich darauf angewiesen war, die Gebärdensprache zu verwenden um mit Helga Hopfenzitz zu kommunizieren, konnte ich mich sehr gut auf diese besondere Art der Kommunikation einlassen. Es war interessant zu erfahren, aus welchen Gründen sich verschiedene Menschen für Gebärdensprache begeistern. Mitzuerleben, wie Frau Hopfenzitz ihre Sprachschule organisiert und plant, war sehr beeindruckend. Ich konnte Einblicke in alle Bereiche erlangen und mich selbst gut einbringen. In den Gebärdensprachkursen zu hospitieren war teilweise etwas einseitig, trotzdem konnte ich durch die wechselnde Klientel ständig neue Eindrücke sammeln. Frau Hopfenzitz hat sich sehr viel einfallen lassen, um mich zu beschäftigen, sodass es nie langweilig wurde. Ich denke, eine bessere Einsicht in die Welt von Gehörlosen Menschen, ihre Kommunikation miteinander und untereinander und die Kommunikation mit Hörenden hätte ich nicht erlangen können. Ich habe höchsten Respekt vor dem, was Helga Hopfenzitz auf die Beine gestellt hat. Auf jeden Fall würde ich jedem ein Praktikum bei ihr weiterempfehlen.

Von
Pia Kiklas ,studiert als Gebärdensprachdolmetscherin in der Hochschule in Magdeburg


Kommentare von Teilnehmerinnen

Liebe Helga,

der Kurs DGS 8 ist letzten Sonntag zu Ende gegangen. Als ich Dich vor knapp zwei Jahren kennen gelernt habe war ich direkt von der Gebärdensprache begeistert. Du bist eine fantastische Lehrerin die viel Geduld aufbringt und die mit Begeisterung dabei ist. Diese Begeisterung springt auf Deine Kursteilnehmer über und ich danke Dir sehr dafür, dass Du – auch wenn es nicht immer leicht war – uns von DGS 1 – 8 begleitet hast. Die Stunden waren spannend, witzig, anstrengend und durchweg interessant. Ich bin froh, Dich kennen gelernt zu haben und hoffe, dass noch viele weitere Unterhaltungen dazu kommen!

K.W.

Liebe Helga,

die Kurse DGS 1 – 8 habe ich bei Dir gemacht! 😉

Es war eine tolle und spannende Zeit und ich bin glücklich, dass ich Dich als Dozentin hatte! Du hast eine wunderbare Ausstrahlung und es war fesselnd, Dir beim Gebärden zu zu schauen. Hervor zu heben ist Deine Hartnäckigkeit: Wenn ein Teilnehmer etwas nicht verstand, oder nicht genau gebärdet hat, hast Du es so lange wiederholt oder gezeigt, bis es keine Zweifel mehr gab.

Du konntest uns immer wieder motivieren, weiter zu machen und es hat richtig Spaß gemacht! Es war natürlich auch anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Jeder, der bei Dir Unterricht nimmt, kann sich freuen und ist gut bei Dir aufgehoben. Es ist auch nicht selbstverständlich, wie flexibel Du Deine Zeiten an den Wochenenden für uns genommen hast. Ganz lieben Dank nochmal dafür!

Ich wünsche Dir weiterhin noch viele erfolgreiche Kurse.

Wir sehen uns !

E.K.